Mehr Vitamine als Frischgemüse
Natürlich ist frisches Gemüse gesund – aber schon nach einer Lagerzeit von einem Tag bei einer Temperatur von 12 Grad bleiben nur mehr 59 Prozent des Vitamin C übrig. Die Tiefkühlung dagegen ist wie ein großer Vitaminsafe, der ganz „offensichtliche“ Vorteile hat: der Geschmack bleibt unverändert, das Gemüse sieht frisch aus und ist auch noch nach dem Kochen besonders knackig. Wer in der Vergangenheit z.B. Erbsen aus der Dose „genießen“ durfte, weiß, warum er lieber zu Tiefkühlgemüse greift.
Was macht also Tiefkühlgemüse so wertvoll? Das frische Gemüse wird sofort nach der Ernte bei arktischen Temperaturen schockgefroren. Dieses Verfahren hält alle wichtigen Vital- und Mineralstoffe „am Leben“ – über viele Monate und völlig ohne künstliche Konservierungsstoffe. Die Lebensmittel werden also einfach nur in eine Art „Tiefschlaf“ versetzt, der Verbraucher weckt sie dann wieder auf, wann immer er frisch genießen möchte.
Tiefkühlkost ist häufig auch gesünder als frisches Obst und Gemüse. Beim Obst- und Gemüsehändler oder im Supermarkt haben nämlich die Produkte oft schon lange Transportwege und Lagerzeiten hinter sich. Dadurch geht nicht nur der Geschmack verloren, sondern auch viele lebensnotwendige Vitamine und Mineralstoffe.


